Die Burgenländische Schnapskarte

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Die vermutlich größte Dichte an Schnapsbrennern findet man im burgenländischen Kukmirn. Der im Südburgenland gelegene Ort verfügt über eine Obstgartenfläche von unglaublichen 400ha. Das Apfeldorf Kukmirn profitiert vom pannonischen Klima, das dieser Region die meisten Sonnentage Österreichs beschert.
Mit Kukmirn untrennbar verbunden ist der Name Lagler. Bis Ende 2019 wurde das von Kurt Lagler im Jahr 2002 erbaute Brennereihotel betrieben, nach dessen tragischen Tod 2009 wurde der Betrieb von seiner Frau Ute weitergeführt und nach wirtschaftlichen Turbulenzen vom Land und in weiterer Folge vom Hotelier Josef Puchas übernommen.
Geplant ist nun eine Sanierung und Weiterführung als Tagungs- und Gesundheitszentrum mit Erlebnisheurigem und Genussmarkt. Die Brennerei selbst wird als Kukmirn Destillerie Puchas vom ehemaligen Brennmeister der Hauses Lagler, Franz Simon auf neue Beine gestellt.

In der Nachbarschaft zur Destillerie Puchas/Lagler liegt der Obsthof von Gerald Zotter. Zotter-Destillate finden sich in großer Zahl und mit zunehmender Beständigkeit auf den Siegerlisten nationaler und internationaler Prämierungen.

Horitschon ist nicht nur die Metropole des Blaufränkischen sondern auch die Wirkungsstätte eines erfolgreichen Edelbrennerduos, Karin und Emmerich Kohlmann.

Rund um den Neusiedlersee sind einige Spitzendestillerien anzutreffen, etwa der Winzer und Edelbrenner Stefan Schumich in Oslip, die Manufaktur Christian Zöchmeister in Großhöflein und die Brennerei Steiner in Pamhagen.

Mit 28. Dezember 2020 sind hier 32 Adressen für beste Spirituosen gesammelt.